Suchmaschinen-Marketing
Zehn SEO-Tipps für Online-Shops
1. Keywordrecherche
Die Keywordrecherche sollte der erste Schritt sein, denn ohne vorher zu wissen, was der potenzielle Kunde sucht, kann mit der Suchmaschinenoptimierung nicht begonnen werden. Dabei ist die Recherche nach passenden Suchbegriffen nie komplett abgeschlossen. Es entwickeln sich immer wieder neue Begriffe.
Zu Beginn der Keywordrecherche kann ein erstes Brainstorming mit Menschen aus ihrem privaten Umfeld sehr hilfreich sein. Fragen Sie nach, wie diese Personen suchen würden, wenn sie das Produkt „XY“ kaufen wollen. Nehmen wir beispielsweise das Keyword „Winterreifen“ und erstellen eine Liste aus dem Brainstorming, mit welchen weiteren Worten Ihre Freunde und Bekannten sich auf die Suche begeben. Fügen Sie die Liste nun in das Google-Keyword-Tool ein, um an neue Wortkombinationen und Synonyme zu gelangen. Der Übereinstimmungstyp sollte von „Weitgehend“ auf „Exakt“ umgestellt werden, da das exakte Suchvolumen für das jeweilige Keyword benötigt wird.
Nutzen Sie zusätzlich noch die Suchbegriffsvorschläge von Google Suggest, dem neuen Wunderrad sowie die „verwandten Suchvorgänge“ von Google, um die Keywordrecherche zu erweitern. Anschließend sollten Sie auch die Mitbewerber analysieren. Worauf optimieren diese und sind das eventuell auch relevante Suchbegriffe für Ihren Shop?
Für alle Unentschlossenen empfiehlt sich noch die Adwords-Buchung diverser Keywords. Versuchen Sie mit Ihren Adwords-Anzeigen auf die erste Seite zu gelangen. Es muss nicht direkt eine Top-Platzierung sein. Die erste Seite reicht vollkommen aus, um das „echte“ Suchvolumen eines Keywords rauszufinden.
Tipp für Online-Shops:
Es gibt drei verschiedene Arten von Keywords: „navigational“, „transactional“ und „informational“. Das höchste Suchvolumen erreicht man mit den „informational Keywords“. Diese Keywords beziehungsweise die Nutzer (User) sind allerdings für Online-Shops eher uninteressant, da sie nur nach Informationen suchen und nichts kaufen wollen. Solche Suchbegriffe sollten nicht mit in die Keywordrecherche aufgenommen werden. Ein „informational Keyword“ erkennen Sie daran, dass keine oder nur wenige bezahlte Anzeigen geschaltet werden.
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