Mobile Marketing
Schlecht angepasste Inhalte verärgern Zielgruppe
45 Prozent der Befragten hätten angegeben, bevorzugt mit Unternehmen zu arbeiten, die eine Interaktion via Smartphone ermöglichen. Dennoch schöpften viele Firmen das Potenzial einer engen Vernetzung mit dem Kunden nicht aus. „Das Smartphone stellt für den Verbraucher einen zentralen Bestandteil seines Alltags dar. Doch unsere Studie macht deutlich, dass die zugesprochene Aufmerksamkeit und Höhe der Marketingbudgets für mobile Kommunikation noch nicht deren Bedeutung als Katalysator sozialer Inhalte und Fürsprecherschaft gerecht wird“, erklärt Colin Byrne, CEO EMEA von Weber Shandwick. Im ersten Quartal 2011 sei der Absatz von Smartphones laut einer Gartner-Untersuchung weltweit um 85 Prozent gestiegen – ein deutliches Zeichen für Marketingprofis, wie wichtig diese Technologie als Kommunikationsplattform sei.
Knapp die Hälfte der europäischen und etwa ein Drittel der deutschen Smartphone-Nutzer fühlen sich laut Studie bereits „nackt“ ohne ihr Mobiltelefon. Jeder vierte der europaweit Befragten checke Informationen und E-Mails lieber auf dem Smartphone als auf dem PC, selbst zu Hause. 30 Prozent gäben an, innerhalb des letzten Jahres Informationen über Unternehmen oder deren Angebote via Smartphone weitergeleitet zu haben. Damit seien Firmen-News die mobil am häufigsten geteilten Inhalte und machten Verbraucher zu wichtigen „Brand Advocates“. In Deutschland schaue jeder siebte Smartphone-Besitzer regelmäßig mit dem Handy nach Informationen über Produkte oder Unternehmen. Jeder Sechste vergleiche via Mobiltelefon Preise und Angebote online.
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