Social Media Monitoring
„Wir können zeigen, inwieweit sich der Gewinn verändert“
Es gibt mittlerweile eine Vielzahl an Social Media Analytics-Software. Warum glauben Sie, dass Social Analytics die bessere Analyse-Alternative ist?
ASEEM CHANDRA: Wenn man sich umschaut, wie die meisten Marketing Manager derzeit Social Media messen, muss man sagen, dass vor allen Dingen gezählt wird: Sie zählen Tweets, Freunde, Follower und Fans. Und wenn man sich solche Messgrößen anschaut, dann geben sie Auskunft über das Engagement, Frequenz oder Reichweite. Wir haben uns überlegt, was Messgrößen wie Pageviews, Profitabilität, Margen und so weiter für eine Korrelation zum Geschäft des einzelnen Unternehmens haben können. Das war unser Fokus für das Produkt. Wir können mit der Lösung zeigen, inwieweit sich der Gewinn verändert, wenn sich Social Media-Aktivitäten verändern. Und so können wir das mit jeder Messgröße machen. Auch für solche, die Unternehmen individuell für sich bestimmt haben.
Welche Quellen werden überwacht?
CHANDRA: Wir haben etwa 40 verschiedene Social Networks integriert. Damit haben wir die großen sozialen Netze in fast allen Ländern abgedeckt. Darüber hinaus kann man definieren, welche Blogs und Quellen zusätzlich überwacht werden sollen.
Wie lange dauerte die Entwicklung der Software, und war Marktforschung dabei involviert?
CHANDRA: Etwa eineinhalb bis zwei Jahre. Entwicklungen wie diese starten immer in Gesprächen mit Kunden. Wir haben außerdem einen Kundenbeirat, mit dem wir uns immer vor den großen Summits treffen, um zu besprechen, welche nächsten großen Trends sich abzeichnen. Natürlich machen wir dann auch Marktforschung, um die Märkte zu untersuchen und die Wettbewerbslandschaft zu prüfen.
Auf welchen Wegen machen Sie Marktforschung? Ist Open Innovation auch involviert?
CHANDRA: Wir haben die Site „Adobe Marketplace & Exchange“, wo alle Produkte vorgestellt werden. Dort geben uns die Nutzer ständig neue Ideen. Diese Ideen werden dann bewertet und in Rankings dargestellt, so dass sich Prioritäten ergeben. Es ist eine sehr rege Community. Außerdem arbeiten wir mit Fokusgruppen, wo wir Kunden neue Ideen zeigen und ihr Feedback einholen. Und wir schauen uns Twitter oder Facebook an, um zu analysieren, welche Reaktionen wir dort bekommen.
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