Um Trends aufzuspüren, eigne sich der Twitter-Dienst „What the Trend“. Er liste heiße Themen in einer verständlichen Kurzbeschreibung auf. Habe ein Thema noch keine Beschreibung, werde man ermuntert, selbst etwas dazu zu schreiben. „Micro Plaza“ zeige zudem nicht nur an, wofür sich die Leute bei Twitter interessieren, sondern könne die Ergebnisse auch personalisieren und die am häufigsten erwähnten Links im Twitter-Netzwerk anzeigen. „Tweet Meme“ verfolge die verbreiteten Links und versehe sie mit einer Rangfolge. „Exec Tweets“ sei eine nützliche Sache, um zu erkunden, was in der Geschäftswelt los ist, wobei sich Informationen und Details von Geschäftsleuten finden lassen.
Für Strategien im Social Web eignen sich darüber hinaus aber auch Positivbeispiele anderer Firmen. Für die Einbeziehung eines Kunden habe Starbucks etwa mit der Plattform „MyStarbucksIdea.com“ einige Erfolge erzielen können. Darunter könne jeder seine Wünsche an die Kaffeehaus-Kette äußern. „Dazu gehören Dinge wie ‚Günstigerer Kaffee’, ‚Mehr gesunde Snacks’ und ‚Veranstaltungstipps in der Nähe’. Bis Anfang Mai 2009 wurden mehr als 70 000 Ideen und Wünsche geäußert“, weiß Kleske. Das Ganze werde von einem Starbucks-Team betreut, das zu den verschiedenen Wünschen Stellung bezieht sowie Hinweise auf bereits umgesetzte Wünsche gibt. Starbucks bekomme somit Unmengen an gewichteten Verbesserungsvorschlägen und Einblicken in Wünsche und Vorstellungen seiner Kunden.
Auch ein Jahr nach seiner Veröffentlichung sei das Post-Framework von Forrester Research immer noch das umfassendste systematische Werkzeug, um eine Social-Media-Strategie zu entwickeln und sich so optimal für einen dauerhaften Erfolg in der Konversation im Social Web aufzustellen. „Aber auch die beste Strategie bringt einem im Web wenig, wenn das eigene Produkt den Erwartungen nicht standhält und die Mitarbeiter die Kunden statt als Könige eher als notwendiges Übel sehen. Social Media kann immer nur ein Verstärker dessen sein, was die eigene Unternehmenskultur ausmacht. Unternehmen wie der Schuhhersteller „Zappos“ und die Fluglinie „Virgin America“, die ständig die Extrameile für ihre Kunden gehen, haben deshalb im Social Web außergewöhnlichen Erfolg“, resümiert Kleske.
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